Bild des Monats: 

Eine Bekassine im Feuchtgebiet

Bekassine (Gallinago gallinago)

Privat

Besonders in ländlichen Regionen können private Gärten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten. Blütenreiche Gärten spielen für Bestäuber eine wichtige Rolle. Die meist üppigen Vorkommen an unterschiedlichsten Blühpflanzen bieten Bestäubern eine wichtige und zudem langanhaltende Nahrungsressource. Werden die alten Blühstängel erhalten, können diese sogar als Winterquartier dienen.

Zudem können unterschiedliche Strukturen, wie Lesesteinmauern, Steinhaufen, Reisighaufen, Benjeshecken oder offene Bodenstellen Unterschlupf für verschiedenste Insekten, Spinnentiere, Eidechsen oder kleinen Säugern bieten. 

Vermieden werden sollten Steingärten oder ständig kurzgeschorene Rasenflächen. Diese bieten keinerlei ökologischen Mehrwert, sind äußerst artenarm und können daher als „ökologische Wüsten“ bezeichnet werden. Prinzipiell gilt, dass die Natur nicht „aufgeräumt“ ist. Erst „wilde“, strukturreiche Bereiche bieten auch einer Vielzahl an Arten ein Habitat.