Bild des Monats: 

Eine Bekassine im Feuchtgebiet

Bekassine (Gallinago gallinago)

Landwirte

In der Agrarlandschaft ist es wichtig den Monokulturen entgegen zu wirken und strukturreiche Bereiche zu schaffen. Prinzipiell gilt es die landwirtschaftliche Praxis zu extensivieren. Solche und andere Maßnahmen, die die Biodiversität förderlich sein können, können beispielsweise über verschiedene Maßnahmen des Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramms gefördert werden.

Aber auch andere, kleinere Maßnahmen können einen positiven Effekt auf die Biodiversität haben. So sollten Ackerrandstreifen seltener gemulcht werden. Die verbleibenden Strukturen bieten wichtige Rückzugsgebiete für die im Acker oder Grünland beheimateten Arten. Insbesondere während der landwirtschaftlichen Arbeiten auf diesen Flächen, finden Tiere in den Ackerrandstreifen einen schutzbietenden Zufluchtsort. Zudem bieten bestehende Altgrasstreifen ein Winterquartier für eine Vielzahl an Arten.

Kommen auf Ertragsarmen Äckern Ackerwildkräuter vor, sollten diese, mit einer reduzierten Saatstärke weiterhin bewirtschaftet werden oder zumindest einmal jährlich eine Bodenbearbeitungen stattfinden. So können seltene, teilweise vom aussterben bedrohte Ackerwildkräuter geschützt und insbesondere Bestäuber gefördert werden.

Prinzipiell gilt es die landwirtschaftliche Praxis zu extensivieren, Randbereiche zu erhalten und bereits bestehende, extensive Bewirtschaftungsformen zu erhalten.